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Hideaways für Freunde der Fasnet: Hier feiern spätestens ab Donnerstag die Einheimischen mit den Gästen

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Spätestens ab dem Gumigen Donnstig (20. Februar) sind die Narren los und Einheimische wie Gäste machen sich bereit für die Zeit der Hexen und Partys: Krawatten werden abgeschnitten und Ratsherren entmachtet. Viel Remmidemmi findet in den großen Städten von Köln und Düsseldorf bis München statt. Mit viel Brauchtum verhaftet steht die traditionelle Fasnet im Zentrum kleinerer Städte und Gemeinden. Ein paar Tipps für Orte, wo die Besucher mitfeiern und kulturelles Brauchtum erleben können.

Westallgäu: Hästräger und Guggenmusiker in Scheidegg
Seit 88 Jahren feiert man in dem kleinen Allgäuer Ferienort Scheidegg die Fasnacht. Bunt geht es zu beim schwäbisch-alemannischen Fastnachtstreiben am Sonntag, 16. Februar. Um 13.31 Uhr findet der traditionelle Fastnachtsumzug statt, angeführt vom Narrenbüttel im Beisein des Wappentiers, dem sagenumwobenen Isbär. Rund 2000 Hästräger, Guggenmusiker, Fanfarenzüge und Lumpenkapellen aus dem ganzen süddeutschen Raum werden erwartet und laden die Besucher ein zum Mitfeiern. Am frühen Abend findet der Rathaussturm statt. Danach gibt es meist „a Rote (Wurst)“ und Glühwein. www.scheidegg.de

Oberschwaben: Der Gumpige in Bad Waldsee – seit dem 15. Jahrhundert
Wenn sich zur Hochfasnet die Narren in Bad Waldsee zur fünften Jahreszeit rüsten, treffen ehemalige Waldseer, Einheimische und Gäste aufeinander. Bis aus Stuttgart reist die politische Prominenz an. Schon seit dem 15. Jahrhundert wird dieser gute alte alemannische Brauch gefeiert. Ist der Ratsherr erstmal entmachtet, geht es in der Nacht zum Gumpigen Donstig mit dem Hexentanz weiter. Nach dem Wächsebrauch für Kinder und Schüler treibt der Jung-Elferrat, kostümiert als Zimmermänner und Geometer, Werners störrischen Esel durch die Gassen. Danach feiern einheimische und fremde Narren in den Gasthöfen und Kneipen der Stadt. Bei den folgenden Festen und Narrensprüngen mit schwäbisch-alemannischen Zünften begegnet man den fünf Waldseer Masken auf Schritt und Tritt – von der Hexe Schrättele über den bunten Narro bis zum Faselhannes. Nach jahrzehntelanger Abwesenheit sind die Waldseer Fasnetsrsössle wieder beim Umzug dabei – ein Schimmel, ein Rappe und ein Brauner: Sie sollen schon Mitte der 20er Jahre Nahrungsmittel und Bares für Kinder und Bedürftige gesammelt haben. In der Nacht zum Aschermittwoch werden dann die Besen verbrannt und die "verstorbene" Fasnet, das auf einer Leiter liegende Mäschkerle (Puppe), wird den Fluten des Schlossbaches übergeben. Schlag 24 Uhr läutet die Fasnet im historischen Kornhaus aus. www.narrenzunftwaldsee.de

Baden-Württemberg: Neuhausen auf den Fildern
"Bauze, Bauze auf die Pauke haut‘se…". Ein Highlight im süddeutschen Raum ist die Fasnacht in Neuhausen auf den Fildern. In der einst katholischen Enklave feiert man seit 1447 die fünfte Jahreszeit. Am Gumpigen findet der traditionelle Hexentanz auf dem Schlossplatz, um 19.11 Uhr, statt. Feuerteufel tanzen ums Feuer und der Spielmannszug läutet den Rathaussturm ein. Am Sonntag lockt dann der große Fasnetumzug mit über 80 Gruppen aus dem Umland und ganz Süddeutschland und mit heimischen Masken wie den Bierwecken, den Schindludern oder den Rotenhänen. Start ist um 13.33 Uhr. Rechts und links säumen zahlreiche Gäste und Zuschauer den Umzug. Gefeiert wird bis Dienstag in den Lokalen der schwäbischen Gemeinde. www.narrenbund-neuhausen.de

Franken: Der größte "Faschingsmann" aus Schnee steht am Ochsenkopf
Im Fränkischen wird wie in Veitshöchheim den Mächtigen der Spiegel vorgehalten oder wie in der Erlebnisregion Ochsenkopf den Kinder so einiges geboten. Jedes Jahr bauen die Bischofsgrüner Schneemannbauer ihren dicken "Jakob pünktlich für das Faschingstreiben. Fällt viel Schnee, kann er auch mal zwölf Meter hoch werden. Sicher ist auf jeden Fall: der Bauchumfang mit bis zu 26 Metern und sein Gewicht mit mehreren Tonnen sind enorm. Am Rosenmontag, 24. Februar, thront er auch dieses Jahr mitten auf dem Bischofsgrüner Kirchplatz. "Jakob", der 35ste, ist das Faschings-Highlight. Dazu gehört ein großes Kinderprogramm und eine Open-Air-Party mit Schneebars und abendlichem Festumzug ab 19 Uhr. www.erlebnis-ochsenkopf.de


Lauingen, 17. Februar 2020

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Bild zum Download: S'Federle ist der Böse bei der Waldseer Fasnet ©S. Heiss

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